Übersicht: Dieser Leitfaden enthält umfassende Anweisungen zur Anpassung und Zementierung von Zirkondioxid-, e.max-, Vollmetall- und PFM-Restaurationen, um dauerhafte klinische Ergebnisse sicherzustellen.
Zementierung bei Zirkondioxid-Restaurationen
Zirkondioxid erfordert aufgrund seiner einzigartigen Materialeigenschaften eine spezifische Vorgehensweise beim Bonding.
Schritt 1: Flächenpräparation
Führen Sie einen Luftabrieb an der Innenfläche der Zirkonia-Krone mit Aluminiumoxidpartikeln durch, um die Haftung zu erhöhen .
Schritt 2: Restorationsreinigung
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Reinigen Sie die Zirkondioxidrestauration nach der Einprobe, um Speichelverunreinigungen zu entfernen. Sandstrahlen Sie sie mit Aluminiumoxid oder reinigen Sie sie mit speziellen Reinigungslösungen für Zirkondioxid.
- Befolgen Sie ein chemisches und mechanisches Vorbehandlungsprotokoll, wie z. B. Sandstrahlen und tribochemische Silicat-Beschichtung.
- Die Praxis muss alle Zirkondioxidrestaurationen sandstrahlen und mit Dampf desinfizieren.
- Befolgen Sie ein chemisches und mechanisches Vorbehandlungsprotokoll, wie z. B. Sandstrahlen und tribochemische Silicat-Beschichtung.
Schritt 3: Zahnvorbehandlung
Entfernen Sie die provisorische Restauration und reinigen Sie den Zahn mit Bimssteinpaste, um alle Rückstände zu beseitigen.
Schritt 4: Zementauftragung
Tragen Sie Primer und Zement mit Methacryloyloxydecyldihydrogenphosphat (MDP) auf. Setzen Sie die Zirkondioxidkrone mit festem Druck ein.
Schritt 5: Zemententfernung und Aushärtung
Führen Sie eine Klebehärtung durch und entfernen Sie überschüssigen Zement, wobei die Kronenposition beibehalten wird. Führen Sie die endgültige Lichtaushärtung gemäß den spezifischen Anweisungen des Herstellers durch.
Zu vermeiden
- Verwenden Sie keine Silanisierung, kein Säureätzen, keinen MDP-freien Zement und keine Phosphorsäure.
- Vermeiden Sie in bestimmten Fällen übermäßig starkes Sandstrahlen und selbstklebenden Zement.
- Wählen Sie geeignete Zemente für transluzentes Zirkondioxid passend zu den Zahnfarben aus.
Zementierung bei e.max-Restaurationen
Lithiumdisilikat-Restaurationen (e.max) bieten vielseitige Zementierungsoptionen, einschließlich selbstklebender oder herkömmlicher Methoden.
Präparation mit e.max-Material
Ätzen: e.max-Restaurationen müssen geätzt werden. Bei Dandy werden Restaurationen vor dem Versand zwar geätzt, doch Sie müssen erneut ätzen, wenn die Oberfläche bei der Einprobe beeinträchtigt wird.
Silanisieren: Verwenden Sie Monobond Plus oder ein gleichwertiges Mittel für klebende und selbstklebende Zementierung
Zementierung bei Metall- und PFM-Restaurationen
Befolgen Sie diese Schritte für eine effektive Zementierung von Vollmetall- und Metallkeramik-Restaurationen (PFM).
Oberflächen- und Zahnpräparation
Metallkronen müssen mit Aluminiumoxidpartikeln sandgestrahlt werden. Reinigen Sie die Restauration nach der Einprobe und präparieren Sie den Zahn, indem Sie das Provisorium entfernen und Bimssteinpaste verwenden.
Einsetzen von Metallrestaurierung
Verwenden Sie MDP-basierte Primer und Zemente. Setzen Sie die Krone mit festem Druck ein und lassen Sie den Zement für die vom Hersteller empfohlene Dauer fest werden, bevor Sie den Überschuss entfernen.
Anpassungsprotokoll für e.Max- und PFM-Restaurationen
Befolgen Sie diese Schritte zur Anpassung von e.Max-, Vollmetall- und Metallkeramik-Restaurationen (PFM):
Erste Modifizierung: Weisen Sie den Patienten an, leicht auf Karbonpapier zu beißen.
Exkursionsbewegung: Bitten Sie den Patienten, fest zuzubeißen und ein vollständiges Bewegungsmuster der Exkursion durchzuführen.
Endgültige Anpassung: Führen Sie die Anpassungen auf Grundlage der Exkursionsmarkierungen durch.
Anpassungsprotokoll für Zirkondioxidrestaurationen
Verwenden Sie bei der Anpassung von Zirkondioxidmaterialien zur Vermeidung von Mikrofrakturen die folgenden Werkzeuge und Methoden:
Werkzeugauswahl: Verwenden Sie einen feinkörnigen Diamantbohrer.
Okklusal-/Lingualflächen: Verwenden Sie einen football-förmigen Bohrer.
Bukkal-/Lingualflächen: Verwenden Sie einen konischen Bohrer.
Technische Gerätespezifikationen
Um die strukturelle Integrität der Restaurierung zu erhalten, beachten Sie diese Gerätestandards:
Handstücktyp: Verwenden Sie ein Schnelllaufhandstück.
Druck und Kühlung: Wenden Sie minimalen Druck an, während Sie die Temperatur mit Wasser und Luft konstant halten.
Warnhinweis: Verwenden Sie keine Handstücke, die ausschließlich Luft versprühen, da dies zu Mikrofrakturen im Material führen kann.