Was ist ein hochwertiger Prothesen-Scan

Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen richten sich ausschließlich an zugelassene Zahn- und Gesundheitsfachkräfte, dienen rein informativen Zwecken und stellen keine medizinische oder zahnmedizinische Beratung dar und ersetzen nicht das klinische Urteilsvermögen. Der behandelnde Kliniker trägt die alleinige Verantwortung für alle diagnostischen und therapeutischen Entscheidungen, die im Zusammenhang mit der Patientenversorgung getroffen werden.

Dieser Artikel definiert die Dandy-Qualitätsstandards für das Scannen von Zahnprothesen

Was macht einen qualitativ hochwertigen Scan aus

  • Auswahl des richtigen Workflows
  • Ausreichende Scandaten
  • Der Biss
  • Verzerrungen und Stitching-Fehler

Auswahl des richtigen Workflows

Die Auswahl des richtigen Workflows ist entscheidend, um sicherzustellen, dass Sie genau das erhalten, was benötigt wird, und um Verzögerungen durch Rückfragen des Labors zu vermeiden.

  • Wählen Sie vor Beginn des Scannens den richtigen Workflow aus.
    • Wenn der Patient eine vorhandene Prothese hat, die er kopiert haben möchte, stellen Sie sicher, dass Sie auswählen, dass der Patient eine Kopierprothese wünscht. Sie können jederzeit Notizen hinzufügen, wenn geringfügige Anpassungen erforderlich sind.
    • Wenn Sie Wachswall-Rohlinge einsenden möchten, stellen Sie sicher, dass Sie nicht auswählen, dass der Patient eine vorhandene Prothese hat. Die Auswahl von „Nein" bei einer vorhandenen Prothese aktiviert unseren Wachswall-Workflow.
    • Wenn der Patient vorhandene Zähne hat, die bei der Eingliederung einer Prothese extrahiert werden sollen, wählen Sie unbedingt eine Sofortprothese aus.
    • Wenn die Prothese implantatgetragen sein soll, wählen Sie unbedingt Overdenture aus. Sie werden dann aufgefordert, die Implantatinformationen für diese Overdenture einzugeben. Es ist sehr wichtig, dass alle Implantatinformationen korrekt eingegeben werden, um eine optimale Passform der Overdenture zu gewährleisten.

Ausreichende Scandaten

Ausreichende Scandaten sind entscheidend für eine gut sitzende Prothese und um Verzögerungen durch das Labor zu vermeiden.

Was unterscheidet einen guten von einem schlechten Scan?

  • Gut: Alle Vestibula, Gewebsansätze, Retromolarpolster-Bereiche, Gaumen und Kieferkamm erfassen.
  • Gut: Die Bereiche sind vollständig gescannt, ohne Unklarheiten darüber, wo sich Referenzpunkte befinden könnten.
  • Schlecht: Fehlende wichtige Referenzpunkte in den Scans und unvollständige Scans. Dies führt zu einer Beanstandung durch das Labor.
  • Schlecht: Fehlende Scandaten, die eine bessere Retention der Prothese ermöglichen. Alle Bereiche, die zur Retention beitragen, müssen vollständig erfasst werden.

Der Biss

Ein guter Biss ist entscheidend dafür, dass die Prothesen denselben Biss wiedergeben und bei der Eingliederung weniger Okklusionskorrekturen erforderlich sind.

Was unterscheidet einen guten von einem schlechten Bissscan?

  • Gut: Korrekt ausgerichteter Biss entspricht dem Mund des Patienten
  • Gut: Korrekt ausgerichteter Biss zeigt genaue Abrasionsmuster
  • Schlecht: Biss spiegelt den Mund des Patienten nicht wider
  • Schlecht: Bissscans zeigen Abweichungen bei den Abrasionsmustern

Verzerrungen und Stitching-Fehler

Das Vermeiden von Verzerrungen und Stitching-Fehlern ist entscheidend für eine optimal sitzende Prothese und zur Vermeidung von Produktionsverzögerungen.

Was ist ein verwendbarer gegenüber einem nicht verwendbaren Scan?

  • Gut: Es gibt keine Verzerrungen, Lücken oder Stitching-Fehler in diesen Scans.
  • Gut: Es gibt keine Bereiche mit sichtbaren Überlappungen oder Doppelbildern.
  • Schlecht: Erkennbare Lücken oder Verzerrungen in den Scans
  • Schlecht: Deutliche Doppelabbildung bei einem Scan-Schritt

Probleme beim Scannen?


Gebrauchsanweisungen


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