Übersicht: Bewerten Sie Sofortprothesen-Scans auf Gaumendaten, retromolare Kissen und Bissausrichtung, um eine genaue Passform und Produktion der Prothese sicherzustellen.
Scan-Anforderungen für Sofortprothesen
Um eine hochwertige Sofortprothese herzustellen, muss der digitale Scan spezifische anatomische und ausrichtungsbezogene Kriterien erfüllen. Stellen Sie sicher, dass jeder Prothesen-Scan die folgenden Merkmale aufweist:
Vestibulum- und Vibrationslinien-Ausdehnung: Der Prothesen-Scan muss die vollständige Ausdehnung des Vestibulums und der Vibrationslinie erfassen.
Anatomische Bogenabdeckung: Erfassen Sie den vollständigen Bogen von der Molarenregion bis zur Mittellinie.
Datenintegrität: Überprüfen Sie, ob der Prothesen-Scan keine fehlenden Datenpunkte oder „angehobene" Bereiche aufweist, bei denen der Scanner das Tracking verloren hat.
Bissausrichtung: Stellen Sie sicher, dass der Bissscan eine genaue Beziehung zwischen Ober- und Unterkiefer zeigt.
Häufige Scan-Fehler bei Sofortprothesen
Scan-Fehler können zu schlecht sitzenden Prothesen oder Produktionsverzögerungen führen. Vermeiden Sie diese häufigen Probleme beim Scannen von Prothesen:
Fehlende Gaumendaten: Reichen Sie keine Scans mit Lücken oder fehlenden Daten im Gaumenbereich ein, da diese Daten entscheidend für die Stabilität der Prothese sind.
Unvollständige retromolare Kissen: Der Prothesen-Scan muss bis zu den retromolaren Kissen reichen, um eine ausreichende posteriore Abstützung zu gewährleisten.
Fehlausgerichtete Bögen: Überprüfen Sie die Bissbeziehung, um sicherzustellen, dass die Bögen in der Software nicht verschoben oder ungenau erfasst wurden.