Prothesensitz mit den richtigen definitiven Abformmaterialien optimieren

Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen richten sich ausschließlich an zugelassene Zahn- und Gesundheitsfachkräfte, dienen rein informativen Zwecken und stellen keine medizinische oder zahnmedizinische Beratung dar und ersetzen nicht das klinische Urteilsvermögen. Der behandelnde Kliniker trägt die alleinige Verantwortung für alle diagnostischen und therapeutischen Entscheidungen, die im Zusammenhang mit der Patientenversorgung getroffen werden.

Übersicht: Die Auswahl geeigneter Abformmaterialien für den abschließenden Korrekturabdruck ist entscheidend für präzise Zahnprothesenversorgungen und erfolgreiche digitale Workflows.

Empfohlene Abformmaterialien für den Korrekturabdruck

Für vorhersehbare und qualitativ hochwertige Ergebnisse schreibt Dandy die Verwendung stabiler, detailgenauer Materialien für Korrekturabdrücke vor. Zugelassene Materialien umfassen:

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  • Polyvinylsiloxan (PVS)

  • Polyether

  • Polysulfid

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Diese spezifischen Materialien bieten überlegene Dimensionsstabilität und eine präzise Detailwiedergabe. Die Verwendung von PVS, Polyether oder Polysulfid stellt sicher, dass der Abdruck mit den digitalen Scan-Workflows von Dandy kompatibel bleibt.

Nicht zugelassene Abformmaterialien

Alginat ist für Korrekturabdrücke strengstens verboten. Obwohl Alginat für Vorabdrücke mit Konfektionslöffeln geeignet ist, fehlt ihm die Dimensionsstabilität, die für eine gut sitzende Prothese erforderlich ist.

Dandy akzeptiert keine Einsendungen per Post mit Alginatabdrücken, da Alginatabdrücke beim Versand sehr verformungsanfällig sind. Die Verwendung von Alginat für Endabdrücke beeinträchtigt die Genauigkeit des abgeschlossenen Falls.

Klinische Risiken bei der Verwendung falscher Materialien

Die Verwendung falscher Materialien wie Alginat beim Korrekturabdruck führt zu erheblichen klinischen Fehlern. Diese Fehler umfassen:

  • Randprobleme: Überextendierte Ränder und unzureichende vestibuläre Erfassung.

  • Okklusionsfehler: Erhöhte vertikale Dimension.

  • Ungenauigkeiten: Fehlerhafte Schneidekantenpositionen und Bissfehlstellungen.

  • Auswirkungen auf den Patienten: Schlechter Prothesensitz, erhöhtes Patientenunbehagen und kostspielige Verzögerungen durch Neuanfertigungen.

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