Den Prothesensitz mit den richtigen definitiven Abformmaterialien optimieren

Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen richten sich ausschließlich an zugelassene Zahn- und Gesundheitsfachkräfte, dienen rein informativen Zwecken und stellen keine medizinische oder zahnmedizinische Beratung dar und ersetzen nicht das klinische Urteilsvermögen. Der behandelnde Kliniker trägt die alleinige Verantwortung für alle diagnostischen und therapeutischen Entscheidungen, die im Zusammenhang mit der Patientenversorgung getroffen werden.

Übersicht: Die Auswahl geeigneter dünnfließender Abformmaterialien für die finale Abformung ist entscheidend für präzise Prothesen und erfolgreiche digitale Arbeitsabläufe.

Empfohlene Abformmaterialien für die finale Abformung

Für vorhersehbare und qualitativ hochwertige Ergebnisse erfordert Dandy die Verwendung stabiler, detailreicher Materialien für die finale Abformung. Zugelassene Materialien umfassen:

Screenshot 2025-07-29 083128.png

  • Polyvinylsiloxan (PVS)

  • Polyether

  • Polysulfid

10a9bdc4-8baa-46d3-a959-b418465df018

Diese spezifischen Materialien bieten eine überragende Dimensionsstabilität und Detailwiedergabe. Die Verwendung von PVS, Polyether oder Polysulfid stellt sicher, dass der Abdruck mit den digitalen Scan-Arbeitsabläufen von Dandy kompatibel bleibt.

Verbotene Abformmaterialien

Alginat ist für finale Abformungen strengstens verboten. Obwohl Alginat für Vorabformungen mit Konfektionslöffeln geeignet ist, fehlt Alginat die Dimensionsstabilität, die für eine gut sitzende Prothese erforderlich ist.

Dandy akzeptiert keine Alginat-Einsendungen, da Alginatabdrücke während des Versands sehr anfällig für Verformungen sind. Die Verwendung von Alginat für finale Abformungen beeinträchtigt die Genauigkeit des Endergebnisses.

Klinische Risiken bei der Verwendung falscher Materialien

Die Verwendung falscher Materialien wie Alginat während des Korrekturabdrucks führt zu erheblichen klinischen Fehlern. Diese Fehler umfassen:

  • Randprobleme: Überdehnte Ränder und schlechte vestibuläre Erfassung.

  • Okklusale Fehler: Erhöhte vertikale Dimension.

  • Ungenauigkeiten: Falsch platzierte Inzisalränder und Bissfehlstellungen.

  • Patientenbeeinträchtigung: Schlechter Prothesensitz, erhöhter Patientenkomfort und kostspielige Verzögerungen bei Nachbesserungen.

Gebrauchsanweisungen

War dieser Beitrag hilfreich?
0 von 0 fanden dies hilfreich