Übersicht: Lernen Sie empfohlene Geweberetraktionstechniken, wie z. B. die Doppelfadenmethode, zur Optimierung digitaler Scanergebnisse bei Kronen- und Brückenverfahren kennen.
Primäre Retraktionstechniken
Bei digitalen Scans bringt eine angemessene Geweberetraktion den größten Vorteil. Wenn ein Benutzer am Stuhl eine schlechte Scanqualität feststellt, dann sollte der Benutzer für optimale Ergebnisse einen erneuten Scan durchführen.
Doppelfadentechnik
Die Doppelfadentechnik ist die beste Option für die Geweberetraktion, da sie die Zugänglichkeit erhöht und die Gewebeverlagerung verbessert.
Tauchen Sie zwei Strickfäden in hämostatisches Material.
Stellen Sie sicher, dass die beiden Strickfäden unterschiedliche Durchmesser haben.
Lassen Sie den größeren Faden mindestens fünf Minuten lang eingetaucht.
Nehmen Sie den größeren Faden erst unmittelbar vor dem Scannen heraus, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Einzelfadentechnik
Die Einzelfadentechnik ist eine angemessene Retraktionsoption, wenn der Rand sichtbar bleibt und das Gewebe vor dem Scan nicht kollabiert.
Tauchen Sie den Einzelfaden in hämostatisches Material.
Lassen Sie den Einzelfaden fünf Minuten lang eingetaucht.
Ziehen Sie den Faden heraus und scannen Sie sofort, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Alternative und nicht empfohlene Methoden
Laser-Gingivektomie
Die Laser-Gingivektomie ist bei der Retraktion wirksamer als die alleinige Verwendung von Retraktionspaste, ist aber für die digitale Zahnmedizin weniger geeignet. Bei der Laseranwendung besteht das Risiko von Gewebevernarbungen und es fehlt an der mechanischen Traktion, die Retraktionsfäden bieten.
Retraktionspaste
Retraktionspaste ist für digitale Scans von Kronen und Brücken nicht geeignet. Retraktionspaste weist keine mechanische Retraktion auf und führt häufig Artefakte in den Scan ein. Diese Artefakte führen zu verwaschenen Rändern und einer suboptimalen digitalen Scanqualität.