Anpassungen an Monolithic Einproben und Rückmeldungen

Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen richten sich ausschließlich an zugelassene Zahn- und Gesundheitsfachkräfte, dienen rein informativen Zwecken und stellen keine medizinische oder zahnmedizinische Beratung dar und ersetzen nicht das klinische Urteilsvermögen. Der behandelnde Kliniker trägt die alleinige Verantwortung für alle diagnostischen und therapeutischen Entscheidungen, die im Zusammenhang mit der Patientenversorgung getroffen werden.

Übersicht: Erfahren Sie, wie monolithische Einproben für Prothesen angepasst werden können und geben Sie dem Labor Feedback, um eine korrekte endgültige Passform sicherzustellen. 

Anpassungen an Monolithic Einproben

Eine monolithische Einprobe ist ein 3D-Druck aus einfarbigem Harz und ersetzt herkömmliche Einproben aus Wachs. Gehen Sie bei der Einprobe während des Patiententermins wie folgt vor:

  1. Setzen Sie die Einprobe ein:Platzieren Sie die monolithische Einprobe im Mund des Patienten, um die anfängliche Passform zu beurteilen.

  2. Prüfen Sie auf erforderliche Anpassungen:

    • Keine Anpassungen erforderlich:Wenn die Passform für eine Totalprothese richtig ist, fahren Sie mit der abschließenden Beauftragung fort. Kein zusätzliches Scannen erforderlich.

    • Anpassungen erforderlich:Passen Sie die monolithische Einprobe mit einem Bohrer oder anderen Werkzeugen an, bis die monolithische Einprobe den richtigen Spezifikationen entspricht.

  3. Reichen Sie die Änderungen ein:

    • Totalprothese:Scannen Sie die angepasste monolithische Einprobe und den neuen Biss. Sie brauchen die monolithische Einprobe nicht zurück ins Labor schicken.

    • Teilprothese:Scannen Sie, sofern zutreffend, das Problem mit der Passform, geben Sie Feedback, erstellen Sie eine physische Bissregistrierung und senden Sie alle Materialien zurück zum Labor.

    • Kombination (Teil- und Totalprothese):Befolgen Sie den analogen Arbeitablauf und senden Sie alle Materialien zurück zum Labor.

Behebung von Problemen mit der Passform und Retention

Wenn die monolithische Einprobe locker oder zu eng sitzt oder wackelt, führen Sie die folgenden Korrekturmaßnahmen durch:

  • Lockerer Sitz oder Wackeln: Schleifen Sie die Basis ggf. hohl, formen Sie Umrandungen und nehmen Sie einen Unterfütterungsabdruck mit dünnfließendem Korrekturmaterial. Beurteilen Sie vor einem erneueten Scanvorgang die funktionellen Bewegungen und die Bissbeziehung.

  • Enge Passform: Passen Sie die monolithische Einprobe vorsichtig an, bis sich der Patient wohlfühlt. Wenn die Passform nach der Anpassung zufriedenstellend ist, ist kein neuer Abdruck erforderlich.

Korrektur von Biss- und Okklusionsproblemen

Verwenden Sie eine Kombination aus physischen Anpassungen und erneuten Scans, um Bissprobleme wie offene anteriore Bisse oder einseitigen Kontakt zu lösen.

  • VDO ist zu offen: Passen Sie die monolithische Einprobe so lange an, bis die gewünschte vertikale Dimension der Okklusion (VDO) erreicht ist. Nehmen und trimmen Sie einen neuen Biss Registrierung und scannen Sie erneut.

  • VDO ist übergeschlossen: Bauen Sie den Biss mit Compoundmasse, Wachs oder abgelaufenem Komposit auf, bis die gewünschte VDO erreicht ist. Nehmen und trimmen Sie einen neuen Biss Registrierung und scannen Sie erneut.

  • Allgemeine Probleme mit Bissen: Korrigieren Sie hohe Kontakte aggressiv, bis der Patient den Biss richtig schließen kann. Scannen Sie erneut den Oberkiefer, Unterkiefer und den Biss (Molar bis Mittellinie auf beiden Seiten).

Kommunikation von ästhetischen Veränderungen

Wenn das Aussehen oder die Ästhetik der monolithischen Einprobe Änderungen erfordern, verwenden Sie Markierungen, Anpassungen und Fotos, um dem Labor die Anforderungen zu vermitteln. Zu den häufigsten Problemen gehören:

  • Position der Mittellinie

  • Lippenstützung und Lachlinie

  • Größe und Form der Zähne

  • Inzisalebene

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